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Nestor

Gallica


Frankreich um 1846
Diese Rose habe ich als Ausläufer von Christiane Frost bekommen. Sie ist sehr ausläuferstark.
Sie ähnelt manchmal sehr der Jenny Duval, ich meine aber, daß sie zarter ist.
Aber um das herauszufinden, steht sie mit ihr und Président de Seize und weiteren im Vergleichsquartier der „dunklen Alten Rosen“.

Jedenfalls ist sie eine unkomplizierte, nette, duftende Rose.

2008:
Nein, sie unterscheidet sich doch recht deutlich von Jenny Duval und Président de Seize; vor allem fehlt ihr das starke fast zu weiß aufhellende Rosa der beiden anderen. Dafür aber kann sie sehr kräftige Purpur – und Violettöne mit roten Schlaglichtern mischen. Sie ist blühfreudiger als beide Vorgenannten.

2010:
sie ist eine Rose, die sehr häufig, unter sehr vielen unterschiedlichen Namen, unterwegs ist, wie zum Beispiel Belle de Crécy, Meteor, Gloire des Jardins, Cosimo Ridolfi etc.

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Novas Chiara

Fundrose, Bourbon



Fundrose von Jutta Knop
Einmalblühend. Sie ähnelt den beiden Fundrosen Jana Fay und Wendershausen, die beide nicht zugeordnet werden konnten.
Es ist eine absolut winterharte Rose, die einen schönen Strauch macht und wundervoll duftet! Gesund ist sie auch noch.

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Nuit d´ Été

Moosrose


Pirjo Rautio
Eine sehr schöne Moosrose. Sie stand hier eine Weile als „falsche Nuits d Été“, denn die einzige Rose, die ich bei hmf fand unter diesem Namen war mitnichten eine Moosrose.
Bis ich plötzlich bei Pirjo Rautio auf ihrer Internetseite (die ich eigentlich sehr gut kenne 😉 ) entdeckte, daß sie dort still und leise als Züchterin angegeben war, bis dahin dachte ich, sie habe die gleiche Falschlieferung wie ich. Ist etwas peinlich für mich, besonders da sie eine so typische Pirjo-Rautio-Rose ist! Gesund, wüchsig, ungewöhnlich und wunderschön!
Hätte ich mir wirklich denken können ;-).
Steht im Park seit Herbst 2011.

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Nena

Fundrose, Strauchrose



Stammt von einer Kompostanlage und hatte hier lange den Arbeitsnamen „Kompostrose“ was nicht gerade schmeichelhaft ist und ihr wirklich nicht gerecht wird!
Wüchsig, gesund, wunderschöne duftende Blüten. Habe sie lange für „Pink Leda“ gehalten, bin mir aber derzeit nicht mehr sicher… Wird 2014 beobachtet werden müssen!
Ups – ist identisch mit Gaspard Monge und anderen Fundrosen wie Schondorfer etc.

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Nellyn Tytär

Pimpinellifolia-Hybride



Pirjo Rautio 2002
Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.

Die Vermehrung ist nicht einfach, schon weil sie so extrem stachelig ist. Ich habe es vorher schon 2 x vergeblich versucht, bin aber hartnäckig geblieben, weil die Bilder auf der Seite von Pirjo Rautio mich so sehr „angemacht“ haben ;-).

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Night Owl

Night Owl, Kletterrose, Carruth 2005

Mal wieder eine Rose von einem meiner Lieblingszüchter!
DIESE Farbe und dann kletternd? Ich war sehr gespannt.
Als Stecklingsmaterial eines Jahres im Herbst aus der Schweiz zu mir gekommen. Als viele Rosen im Winter dem Frost zum Opfer fielen, hielt dieser Steckling durch – wenn er auch sehr winzig war. Night Owl brauchte drei Jahre zur ersten Blüte. Inzwischen hatte ich mir aber auch, weil ich nicht warten konnte, eine veredelte im Ausland besorgt. Ich pflanzte sie im Herbst 2012 beide – erst aus Versehen, dann weil dachte: prima, kann man dann doch toll veredelt und wurzelecht vergleichen.
Tja, könnte man – wenn ich nicht vergessen hätte einzutragen, welche Rose welche war ;-).
Da hilft nur Nachbuddeln….
Jedenfalls hat sie im Sommer 2013 mehrmals spektakulär geblüht, bin hin und weg. Jetzt allerdings heißt es abzuwarten, ob sie hier bei uns auch klettert!

2014: Klettern kann man das nicht nennen, sie könnte aber eine langsam wachsende Kletterrose/große Strauchrose sein, wie viele kleine Kletterrosen sonst auch. Moonlight Kordes oder Westerland als Beispiel.
Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht! Night Owl ist zumindest im Container sehr gefragt – kaum blüht eine, ist sie weg ;-).

Wer mag, kann schauen, ob sie in unserem Onlineshop verfügbar ist!

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Natalie

Polyantha



Robichon 1960

Diese Rose hat mich überrascht. Für meine Vorstellung von Polyanthas hat sie recht große Blüten, Floribunda käme mir eher in den Sinn. Und sie hat witzige gefranste Nelkenblütenblätter.
Bin positiv überrascht und bin gespannt auf ihr zweites Blütenjahr 2014, wie wüchsig sie zum Beispiel ist…

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Nietsch

Fundrose



Eine Rose die Frau Nietsch hier aus ihrem Garten hat veredeln lassen, deren Identität nicht mehr festzustellen war.
Für eine Teehybride (das müßte sie sein, sie stammt aus einer Zeit als die modernen Strauchrosen noch nicht aufgetaucht waren) ist sie sehr wüchsig und robust und winterhart.
Eigentlich ja weder meine bevorzugte Rosenklasse noch die bevorzugte Farbe, aber ich bin sehr angetan von ihr!
Hinweise zur Identität fände ich klasse ;-).

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Nigrette

Teehybride, Krause 1934


Zu ihren besten Zeiten wirklich „schwarz“. Dabei duftend und mit stark samtiger Struktur der Blütenblätter. Nicht nur ein Hingucker, sondern auch haptisch verführerisch.
Sie ist eine kleine feine Rose, die zwar nicht in der Mittagssonne stehen sollte (dann verbrennt die Farbe, der Samt verschwindet), aber trotzdem sonnenwarme Plätze braucht.

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Norwich Castle

Floribunda, Beales 1979


Auch diese Rose gehört in die Farbkategorie um Apricot, gleitet dabei zum Glück aber nicht ins Orange ab. Sie blüht fortlaufend die ganze Saison, mit einer eleganten Blüte und schönem Duft; sie ist recht stark wachsend für eine Floribunda, fast ist es eine kleine Strauchrose.

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Nova Zembla

Rugosahybride, Cochet-Cochet 1894


Eine wunderbare, stark duftende, öfterblühende Rugosahybride, bei Kordes gekauft. Sie hat starken Einschlag von Moosrosen, zumindest ist sie harzig-klebrig mit einem köstlichen Moosduft, einer Mischung aus Harz aus dem Wald und dem frischen Duft von gerade sich entfaltenden Birkenblättern an einem warmen regnerischen Maimorgen. Leider wächst sie sehr staksig und ist so bös stachelig, dass immer schärfste Schneidebedingungen angesagt sind. Aber hier bei uns reagiert sie auf Schnitt nicht sehr gut, sie neigt zum Absterben der geschnittenen Triebe.
Auch sie ist früh im Jahr schon in Blüte. Und die Blüten sind sehr edel.
Alles in allem eine schöne Rose, wenn man einen passenden Platz für sie hat.

Nur: Souvenir de Christophe Cochet ist sie nicht, sondern eine Unbekannte unter falschem Namen. Da sollte Kordes mal endlich etwas tun!
2009:
Längst herausgefunden: Es ist Nova Zembla. Genau diese Rose verkauft Kordes übrigens auch unter dem Namen Maidens Blush!
Siehe auch bei diesen beiden!

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Nil Bleu

Teehybride, Delbard 1981


Fotografiert in Sangerhausen und im eigenen Rosengarten.
Eine weitere Rose, die im lila-grauen Beet steht.
Nil Bleu hält hier die Waage, sie ist nicht die herausragende Rose in Robustheit und Wuchsfreude, aber gehört auch nicht zu den Loosern und hat eine große Anmut.

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Nouveau Vulcain

Gallica


Frankreich um 1820
Fotografiert in Sangerhausen
Mein eigener Steckling aus Material vom Rosenhang in Karben wird wohl erst in 2008 das erste Mal blühen. Ich bin sehr gespannt!

2012: ja, schöne Rose, verläßlich und duftend und irgendwie auch besonders.

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Nuits de Young

Moosrose


Laffay 1845
Diese schöne dunkle Moosrose habe ich mehrfach in Ausläufern bekommen, unter anderem auch von Christine Meile.
Sie soll ja angeblich sehr hoch werden, aber hier bei mir hat sie sich auf eine maximale Höhe von ca 50 cm eingependelt. Mal sehen, wie sie sich im Rosenpark weiterhin macht, denn ich habe vor, sie ein wenig aufzufüttern…
Sie steht im Rosenpark übrigens neben der William Grow, einer anderen dunklen Moosrose, aber ich bin überzeugt, daß sie identisch ist. Das gilt auch für die beiden Exemplare in Sangerhausen.

Desweiteren habe ich dort die Captain John Ingram aus Lottum stehen. Ich bin ziemlich sicher, daß auch sie identisch ist mit der Nuits de Young.

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Novalis

Floribunda



Kordes 2010
Die Rosenklassen gehen bei modernen Rosen wirklich durcheinander. Als Floribunda würde ich sie nicht mehr bezeichnen, sie hat die Ausmaße einer großen Strauchrose, ich bin ziemlich sicher, daß sie an einer Hauswand auch klettern kann.
Es wird an ihr bemängelt, daß sie schnell im Regen braune Blüten bekommt – aber das kann ich eigentlich nicht bestätigen, jedenfalls nicht im Vergleich mit Rosen, schon gar die morbiden.
Sie ist neben Le petit Prince bisher die wüchsigste morbide Rose, auch relativ winterhart. Ich finde sie klasse!

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Nissen – Centifolie

Fundrose; Centifolie?


Diese Rose bekam ich als Ausläufer mit dem Namen „Nissen-Centifolie“.
Eine andere Rose gab man mir unter dem Namen Nissen-Bourbon. Vielleicht dieselbe? Leider ist letztere noch in der Verdelung und ich kann das deshalb noch nicht einschätzen.

Ansonsten kann ich diese Rose bisher nirgendwo sicher einordnen.

Sie ist aber eine ganz robuste. Und nett anzusehen ist sie auch!