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Rose-Marie Viaud

Rambler, Multiflora


Igoult 1924
auch Rosemary Viaud (in Sangerhausen z.B.)
Fotografiert in Sangerhausen (Bild 8 und 9) und Reinhausen.
Diese Rose, als Sämling von Veilchenblau ist das ja auch zu erwarten, gilt als eine der „blauen“ oder mauvefarbenen Rambler.
Sie ist aber auch durchaus in der Lage, fast weiß zu blühen, mit einem lila Hauch sozusagen nur. Das hat sie in 2006 und 2007 hier und auch in Sangerhausen jedenfalls getan.
Und so gefällt sie mir sogar eigentlich noch viel besser…

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Rhapsody in Blue

Moderne Strauchrose


Cowlishaw 1999
Diese Farbe mußte einfach her, dieses Mauve-violett, das zu grau verblasst! Und sie blüht so schön edel auf, in reinem Violett!
Sie ist eine Strauchrose, die langsam, aber kontinuierlich wächst. Leider hat sie hier an ihrem Standort die Tendenz, nach einer ersten Blüte lange zu pausieren, im ersten Standjahr hat sie sogar nur einmal geblüht. Ich werde sie versuchsweise ordentlich füttern, vielleicht schafft das Abhilfe.

2008:
ohja, das Düngen hat geholfen, obwohl ich es nur ein Jahr als Anschub tat. Sie ist inzwischen schön groß geworden. Am Ende des Jahres 2007 hat sie gar – inzwischen als Kletterrose aufgebunden – das Fenster im 2. Stock erreicht und hat als Abschied zum Rosenjahr noch ein riesiges Blütenbüschel ins Schlafzimmerfenster gereicht, welches sich 4 Wochen hielt. Sie kann hier auch inzwischen als dauerblühend bezeichnet werden. Sie braucht einfach eine Weile bis sie zeigt was in ihr steckt.

Ich habe diese Rose schon als Beetrose angeboten gesehen. Das geht vielleicht mit Aushungern und ständigem Schneiden.
Aber dafür ist sie viel zu schade!
Ich freue mich unbändig auf eine blaue Hauswand – ich habe schon ein paar Meter weiter eine zweite gesetzt ;-).

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Raubritter

Macrantha-Hybride, Strauchrose und Rambler


Sehr stachelig ist sie, aber dass ist für einen Rambler ja nicht ungewöhnlich. Sie klettert hier bei uns in einen baumartig gehaltenen Fliederstrauch und obwohl ich Angst hatte, dass dieser Standort den sie so oft anfliegenden Mehltau fördern könne, hat sie sich wunderbar gehalten und dort noch nie einen weißen Belag ertragen müssen. Diese kleinen zarten runden Blüten sind sehr besonders und lassen den Raubritter-Namen wirklich nicht vermuten.

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Rosa Alba Rügen

Alba, Fundrose


Diese Rose erreichte mich mit einem Besuch einer Busladung voll von Rosenliebhabern von der Roseninsel in Kassel, sozusagen. Viel mehr kann ich über sie noch nicht sagen, als daß d i e s e r Besuch zur Rosenblüte mir immer in Erinnerung bleiben wird: Juni, 9 Grad, starker Wind, starker Regen ;-).

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Roseraie de Commer

Strauchrose



Jean Pierre Vibert II. 2001

Eine der „neuen Alten“ Rosen. Bei hmf steht noch „Sport von Versicolor“, das wollte ich mit Hinweis auf leichten Sternrußtau und dieser teilweise glänzenden modernen Blätter in Frage stellen und habe da bei der Recherche gesehen, daß Vibert das auf seiner Website selbst als Gerücht entlarvt ;-).
Aber, Leute, was für eine tolle gestreifte Rose! So vieltriebig und vielblütig und wüchsig, die steckt einige befallene Blätter so weg, daß man es im Gesamteindruck nicht einmal ahnt!
Eine violette mit Streifen – wunderschön!!

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Rosarium Uetersen

Strauch- oder Kletterrose, Kordes 1977


Ein eindrückliches Pink, das sich nur schwer kombinieren und fotografieren lässt, macht diese Rose unvergesslich. Sie gehört nicht gerade zu meinen Lieblingen, zu sparrig-kletterrosenmäßig wächst sie mir, zu oft haben mir beim Schnitt oder Aufbinden ihre bösartigen Stacheln die Hände blutig gestochen, und doch: fast nie ohne Blüten finde ich mich bei ihr ein, wenn Wetter oder Stimmung mal richtig Farbe brauchen. Sie blüht fast immer überbordend, verschwenderisch. Und hat zudem noch einen Wildrosenduft.

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Reichensachsen

Fundrose


Eine Fundrose aus Nordhessen, inzwischen als Pink Leda identifiziert. Obwohl es da, wie ich inzwischen mitbekommen habe, wohl auch mindestens 2 verschiedene Rosen im Umlauf gibt.
Jedenfalls ist sie wie die Leda mit heller Grundfarbe und in Knospe und am Blütenrand dunkler geflammt oder gerandet. Nur eben nicht wie die Leda weiß und dunkelrot sondern rosa als Grundfarbe mit dunkelroten Farbverläufen.
Sehr blühfreudig, sehr robust, sehr wehrhaft. Wäre eine tolle Heckenrose!

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Rosa-Matilda

Rugosa



Pirjo Rautio o.J.

Ich habe das Vermehrungsmaterial dieser Rose im Sommer 2012 von Pirjo Rautio bekommen und bin sehr gespannt, weil sie im Jahr 2014 voraussichtlich das erste Mal im Rosenpark blühen wird.
Diese Rose ist ein Tip von Pirjo, als ich nach ihren Lieblingsrosen gefragt habe.

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Rose du Roi a fleurs Pourpres

Remontanthybride, unbekannte Herkunft, vermutlich 1819


Eine Rose, deren Einordnung zu einer Klasse den Rosensachverständigen ebenso große Schwierigkeiten macht, wie ihre schöne Farbe sie meiner Kamera macht. Sie wird als Damascena, als Gallica, als Remontanthybride und als Portlandrose geführt. Ich habe sie bei Schütt gekauft und eine wunderschöne, samten dunkelschwarzrot bis rotviolett blühende Rose bekommen, die für eine mehrfachblühende rotviolette Rose relativ gesund ist in unserem Garten, zumindest hat sie die Fähigkeit, sich gut wieder zu erholen. Ein wundervoller Duft!

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Rosa helenae Sämling

Rambler



Petersen o.J.

Diese Rose hatte mir Martin Weingart empfohlen, als ich ihn um einen sehr winterharten Rambler gefragt habe.
Und guck an, tatsächlich hat er, obwohl er noch zu jung war, um alle „bösen“ Winter durchzumachen, die beiden letzten ohne Probleme weggesteckt.
Er blüht so, daß er Mittelpunkt des Parkes ist in den ersten Öffnungswochen im Juni. Er war der absolute Publikumsliebling der Besucher in den Jahren 2012 und 2013, selbst bei solchen, die „edle“ Rosen mögen und sich mit Schaudern von Albas etc. abwenden.
Und dann der zweite ganz große Auftritt zum Herbst, zur Asternblüte bei uns! Voller sehr dekorativer Hagebutten!

Ich habe aus Schweden Stecklingsmaterial einer Fundrose, eine sogenannte „Honningsrose“ bekommen, die identisch sein soll. Bin mal gespannt, sie wächst dort gerade in der Nähe heran.

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Russelliana

Strauchrose


Tja, diese Geschwindrose ist natürlich etwas ganz Besonderes.
Mit einem wunderbaren Farbspiel, das von hellem lilarosa bis rotviolett gehen kann; in starker Sonne und Hitze verbrennen ihre Blüten gern, was aber nicht schlimm ist. Ich finde im Gegenteil, sie bekommt durch diese dunkelvioletten Blütenteile einen ganz besonderen Reiz!
Tja, am häufigsten scheint mir die Russelliana aber unter dem Namen „Himmelsauge“ unterwegs zu sein.

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Raindrops

Miniatur


Saville 1989

Diese Rose ist mir sozusagen zugelaufen.
Ich kam mal irgendwann von Süden gen Heimat fahrend auf der A 7 in Höhe Kassel in sehr zähfließenden Verkehr und merkte, daß ich einen Kaffee brauchen könnte, ich fuhr also ab. Zufällig war das einzige Café das ich dort kannte inmitten eines großen Gartencenters.
Zufall natürlich.
Und weil ich gerade da war, habe ich natürlich auch geguckt, was dort angeboten wurde.
So kam ich auch zu den Rosen (es war Frühherbst) welche sehr arm und vernachlässigt aussahen und stark heruntergesetzt waren. Als Konkurrentin muß man da natürlich überlegen lächelnd durch die Reihen schlendern, was ich natürlich auch tat.

Da entdeckte ich einen kleinen Hochstamm mit kleinen bläulich-lila Blüten!
Ich kannte das Teil nicht, vermutete aber eine vernachlässigte Blue Peter oder so etwas. Das Etikett hielt ich für eine der gartenmarkttypischen Phantasieangaben.
Dort stand drauf: Raindrops.
Zuhause angekommen, wurde gleich bei HMF geguckt. Und siehe da: es gab eine solche und mein Exemplar sah ihr auch befriedigend ähnlich. Aber in Europa war sie nicht zu haben.
Wie kam das Ding dorthin?
Ich pflanzte sie gleich in den Park und vergaß sie egentlich in dem folgenden Herbst.
Sie ging ungeschützt als Hochstamm in und durch den Winter.
Und im nächsten Jahr hat sie mich angezogen wie die Motten das Licht anzieht. Weithin leuchtend und lockend, zwar nur ein kleiner Hochstamm, aber weit sichtbar. Die Blüten zwar sehr wandelbar und auch nicht immer lila, aber immer adrett und meist absolut perfekt.
Ich war begeistert!
Ich veredelte sie, ich dachte, ich könnte den Hochstamm ja unterpflanzen.
Na klar, der nächste Winter war verheerend, kaum ein Hochstamm überlebte, schon gar kein wieder einmal ungeschützter.
Auf dem Veredelungsfeld, auf dem der Großteil meiner vermehrten Rosen im Februar 2012 erfroren war, kam sie aber in voller Zahl und wieder zog es mich immer wieder zu ihr um zu gucken wie sie jetzt wohl wieder aussähe.
Tolle Rose!
Bin sehr froh, daß ich sie vermehrt hatte und bin gespannt ob sie mich als Beetrose auch so sehr beeindrucken kann.
Jedenfalls habe ich schon ein, zwei Hagebutten von ihr geerntet und auch ausgesät…

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Royal Celebration

Floribunda



Carruth 2004

Hat eine gute Blühfrequenz, kann anfällig sein für Sternrußtau. Regiert auf Kälte und Wärme – wie sehr sehr viele andere Rosen auch – mit leichten Farbvarietäten. Kann diese wunderschöne Eigenart haben, die Blütenblätter außen weißlich schimmern zu lassen – was ich liebe!

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Robusta

Bourbon?


Stammt aus Sangerhausen.
Offensichtlich nicht die Bourbonrosa von Soupert & Notting, denn die müßte rot sein.
Wer immer diese Rose auch ist, sie trägt ihren Namen mit Recht. Sie ist frosthart für eine öfterblühende Rose.
Und sie ist sehr schön!

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Raduga

Damaszena, Gallica



Diese Rose ist auf ungewöhnlichem Weg zu mir gekommen, denn es handelt sich um eine Züchtung, die wohl auf der Krim vorgenommen wurde, um Rosenöl zu gewinnen.
Über den Weg schweige ich mich aus, denn ich habe erst im Nachhinein erfahren, daß diese Rosen wohl nicht verbreitet werden sollten.
Ich habe sie für Rosenlikör getestet und muß sagen, daß ihr Aroma tatsächlich sehr stark ist. Sie ist eine sehr schöne Rose!

Hier die Infos, die ich im Nachinein über diese Rose bekommen habe:
Raduga, (Regenbogen)
Selektionsnr. 7837
Vesna (R. damascena Mill. X R. gallica subsp.Eryosyla Kell. var. Austriaca Br.) X Krymskaâ krasnaâ (R. gallica L.)
Züchter: Nazarênko. L. G., Gri?ênko L. A.
Strauch kompakt (100-120 cm hoch, bis zu 140 cm breit), gut belaubt, Triebe gebogen, einjährige grün, ältere dunkelbraun.
Stacheln gemischt, große hakenförmig, kleine nadelförmig, an der Basis breiter, abgeplattet, nackt. Mittlere Stacheldichte, Stacheln auf den jungen Trieben rosa, auf den älteren grau gefärbt.
Blätter mit 5-7 Fiederblättchen, Fiederblättchen relativ breit, leicht länglich, mit ausgeprägter Spitze, gesägt. Dunkelgrün oben und grau-grün unten, Oberseite ledrig und kahl, Unterseite leicht behaart entlang der Adern. Anthozyan- Rand an den jungen Blättchen. An der Unterseite der Hauptader kleine harzige Drüsen.
Blüten gefüllt, kräftig-rosa.
Scheinfrüchte groß (13mm Durchmesser, 21 mm hoch, 1,7-2,2 kg Gewicht auf 1000 Früchte), krugförmig, Hypantheumbasis leicht bedrüst. Gute Fruchtbildung bei freier Bestäubung.

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Rosenpieper

Centifolie, Fundrose


Dieser Rose konnte nachweislich ein Verweilen auf einem Groner Gartengrundstück nachgewiesen werden ab etwa 1850. Der Vorfahr des heutigen Besitzers, ein zünftiger Forstmann, nannte diese Rose „die englische Rose“. Nun ist mir hier in unserer Region die Bezeichnung der Centifolien als „alte deutsche Rose“ schon untergekommen, auch die Holländer oder Niederländer reklamieren diese Art ja für sich, wie diese zu ihrem Namen kommt, ist mir noch nicht bekannt. Vielleicht wurde sie ja tatsächlich aus England importiert?

2008: letzteres erscheint unwahrscheinlich, da sie inzwischen wie fast alle anderen Fund-Centifolien aus der Region Göttingen im Verdacht steht, mit der Centifolie „Lippoldsberg“ bzw. Typ Kassel“ identisch zu sein.

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Rutschmann

Moosrose, Fundrose


Diese Rose wurde von ihrer Spenderin auf einem Schutthaufen am Groner Ortsrand gefunden. Sie muß wohl beim Abriß eines alten Hauses weiterhin so wacker zu „ihrem“ Haus gehalten haben, dass sie beim Ausbaggern von Fundamenten gemeinsam mit den Hausresten den Weg zur illegalen Deponie antrat.
Die Rosenretterin pflanzte sie ins öffentliche Grün, wo sie aber wiederholt von den Pflegern mit dem Rasenmäher balbiert wurde. So fand diese Rose endlich bei der Finderin im Garten, an der Terrasse, wieder in Hausnähe, ein neues „Zuhause“.
Sie ist eine sehr schöne Moosrose und sie fühlt sich auch im Rosengarten hier offensichtlich sehr wohl!

 

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Rote Flamme

Kletterrose



Kordes 1967
Blüht leicht nach.
Ist eine sehr gesunde, winterharte Kletterrose mit einer wunderschönen Blüte in einer tollen satten Farbe, die man auf den Bildern leider eher erahnen muß.
Ich kann sie wirklich empfehlen! Ist neben Amadeus meine liebste rote Kletterrose, überragt sie aber in der Winterhärte um einiges…

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Rose de Resht

Portland


Die Rose de Resht gilt allgemein als „eingeführt von Frau Lindsay aus Persien um 1950“.
Das ist aber inzwischen schon öfter angezweifelt worden; auch ich habe inzwischen zwei Beweise für die Unrichtigkeit dieser Annahme.
Die eine Rose de Resht, die ich zuerst wegen der geringen Blütengröße für einen möglichen Sämling der Rose de Resht hielt (siehe unter Fundrosen die „Friedhof Spanbeck“), hat sich bei der mehrjährigen Vergleichspflanzung eindeutig als Rose de Resht erwiesen. Der Geber dieser Pflanze erinnert sich an die Rose seit vor dem 2. Weltkrieg.
In dieser Pflanzung waren noch dabei eine veredelte Rose de Resht von Kordes sowie eine veredelte unbekannter Herkunft und zwei wurzelechte Pflanzen verschiedener Herkünfte, eine davon von Christine Meile.
Eine weitere Rose des Resht, die auch verglichen wurde, stammte wieder aus dem Garten meiner Verpächterin, der 1878 nach dem Bau des Hauses angelegt worden ist. Die Rose de Resht steht seitdem dort!

Leider haben wir bisher noch keinen Hinweis, unter welchem Namen die Rose de Resht vormals unterwegs war.
Ich sammle derzeit Rosen mit dem Namen „Pergolese“, einer weiteren Portland-Rose, welche aber bisher jedes Mal eben jene „Rose de Resht“ war.
Ich nehme gern zu „Pergolese“ weitere Hinweise entgegen ;-).

Die Roses de Reshts haben hier auch unter dem Wetter gelitten, im regenreichen Jahr 2008 haben sie schon unter verschiedenem Pilzbefall gelitten, obwohl sie doch sonst immer als sehr krankheitsresistent gilt.

Im Jahr 2006 und 2007 habe ich eine sehr interessante Entdeckung an meiner Rose de Resht machen können. Sie sportete ( an der Rose von Kordes) und blühte in beiden Jahren einfach bzw. sehr leicht gefüllt.
Ich bin gespannt, denn ich habe ein Auge dieses Sports veredeln können.
An irgendetwas hat mich dieser Sport erinnert und ich überlege, ob es nicht ein Rücksport sein könnte.
Ich war ganz gespannt auf die Blüte der Portland-Rose, die ich extra für diesen Zweck anschaffte und daneben pflanzte. Aber sie ärgerte mich und hat im letzten Jahr dann nicht geblüht!
2010:
Leider konnt ich diese Erkenntnisse nicht gewinnen, denn der Sport hat sich verabschiedet, bevor ich Vergleiche dazu anstellen konnte. Trotzdem würde ich gern mal eine Genuntersuchung dazu machen lassen…

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Rosenfest

Kletterrose


GPG Roter Oktober 1981
Steht noch nicht sehr lange im Park, hat einen schwierigen Standort und ist trotzdem nicht wie alle anderen öfterblühenden Kletterrosen zum Boden zurückgefroren.
Und – blüht wirklich sehr auffallend und oft!
Schwierig für mich persönlich – wie bei vielen anderen blutroten moderneren Rosen übrigens – die Tatsache, daß sowohl blutrot als auch rosenrot in der Farbpalette drin sind . Schwierig zu kombinieren….

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Rotes Phänomen

Rugosahybride



Baum 2002
Es gibt Verwirrungen mit Basyes Purple Rose, aber sie sind leicht auseinanderzuhalten. Nur weil beide beim Schneiden rotes Holz zeigen, muß man sie ja nicht gleich verwechseln ;-).
Das rote Phänomen hat eine wahnsinnig schöne Farbe. Es steckt in diesem Rot ein dunkles Blau und vielleicht Braun mit drin.
Sie sieht allerdings manchmal etwas unordentlich aus in der Blüte, der Strauch ist schön.
Ich habe aber festgestellt, daß sie besser aussieht in der Blüte, wenn man sie mit dem Boden und den Nährstoffen etwas verwöhnt.

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Rêve Apricot

Moderne Strauchrose


Reister 2009

Im ersten Jahr Jahr dachte ich auf der Veredelung: hm, das wird nicht so wirklich was.
Im nächsten Jahr ausgepflanzt hat sie sich eigentlich überraschend gut gemacht im Park, dann fast unbeschadet den Winter überstanden – als eine der ganz wenigen öfterblühenden Rosen.
Im nächsten Jahr auch noch wunderschön und sehr blühfreudig, dann im Laufe des Jahres von einer monsterartigen Monarde fast zugewuchert, Ende 2013 umgepflanzt an ein anderes Beet. Mal gucken wie es weitergeht mit ihr – ich setze einige Hoffnung in diese Rose.
Sie kommt übrigens meistens daher wie eine Teerose, öfter auch wie eine robuste Teehybride und dann wieder wie eine Englische Rose.
Schöner Duft!!
Ihre Farbe variiert auch zwischen apricot, rosa und lachs.

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Reine des Violettes

Remontanthybride


Fotografiert in Sangerhausen

Seit vielen Jahren geht ja durch die Gartenforen die Diskussion um die vielen verschiedenen Reine des Violettes, die verkauft werden.
Die Schultheissche Version, die einmalblühend ist, ist identisch mit der der gallicösen „Centifolia a fleurs doubles Violettes“.
Ich selber habe, unter anderem aus Holland und von Weihrauch, rein rosafarbene, längst verstorbene Exemplare bekommen.
Nun habe ich vor 2 Jahren ein weiteres hoffnungsvolles Exemplar aus Schleswig-Holstein bekommen und bin gespannt.

Dies Sangerhäuser Exemplar soll nach Auskunft von Frau Brumme vielleicht eher ein Elternteil der RdV sein, nämlich Papst Pius IX.

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Rehbrunnen

Floribunda



Reister 2015
2016: Diese Rose zeigt wirklich, daß sie ein Abkömmling von Honey Dijon und Florence Delattre ist.
Die erste Rose, die ich kenne, die von honiggelb zu lila altert.
Steht derzeit auf dem Veredelungsfeld und sieht sehr wüchsig und gesund aus.
Wer sich bisher gefragt hat, wie er die gelblich morbiden Rosen mit den blauen verbinden soll, hat hier die Antwort ;-).

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Reine Victoria

Bourbon


Schwartz 1872
Ich habe an sehr kalter Stelle eine Reine des Violettes, wurzelecht. Sie ist klein und unscheinbar, einfach nur ganz nett, sozusagen.
Die meisten Bilder zeigen übrigens die beiden Exemplare meiner Gartenfreundin Antje M. Von allen Seiten geschützt, nach Süden guckend, wärmender Asphalt fast überall da, wo nicht das schützende und stützende Haus steht – so ist diese Rose ein echter Traum!

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Rosa anemoneflora

Rambler, Wildrose



Ich bekam sie von einer Kundin und war gespannt, aber nicht begeistert.
Aber diese Blüte – so etwas habe ich wirklich noch nicht gesehen und ich ärgere mich sehr, daß meine Fotos so schlecht sind, muß ich nächstes Jahr dran arbeiten ;-).
Diese rosa Blüte im Aufblühen, fast wie ein Federbündel – klasse!

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Ralph Moores South African Bourbon

Fundrose, Strauchrose


Stammt aus der Sammlung von Victor Lewis.
Sollte eine Fundrose aus Südafrika sein, ist aber nicht dieselbe Rose, die in hmf unter dem Namen Ralph Moores South African OGR beschrieben ist.

Diese hier erinnert stark an Minette. Stacheln, zeitweise sehr runde Fiederblätter, speziell das vordere, mehr als 5 Fiedern die ein Blatt bilden – das hat sie mit Minette gemein.
Wer ist das? Keine Ahnung.

Ich merkte jedenfalls nur, daß sie mir sehr bekannt vorkam. Und in der Tat sprang es dann plötzlich ins Auge: die Fundrose Pohlai, ausgerechnet hier direkt aus dem Ort, ist identisch mit dieser Rose hier.
Aber wer ist es?
Identisch ist sie wohl auch mit der „Griseldis“, wohl nicht mit der Rose von Geschwind, die er mal gezüchtet hat, wohl aber mit der Rose, die unter diesem Namen im Handel ist.

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Rudelsburg

Rambler


Kiese 1919
Diese Rose steht im Rosenpark als Teil des Ramblersichtschutzzaunes. Sie stammt von Loubert.
Und sie hat alle Besucher stark beeindruckt während ihrer Blütezeit.

Frau Brumme meinte nun, in Sangerhausen sehe die Rudelsburg anders aus und sie hält diese Rose eher für Wartburg.
Also noch etwas, das beobachtet werden will oder sollte.

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Roseninsel Kassel

Strauchrose, Fundrose



Ich war mit Frau Weiss unterwegs in Wilhelmshöhe, vor allem auf der Suche nach Albas. An eine Platz, an dem eine Alba stehen sollte fanden wir diese Rose. Sie war dort damals so klein und zart, ich nannte sie mit Arbeitsnamen „Kassel kleine unbekannte“. Nachdem sie dann in den Rosenpark in Reinhausen entlassen wurde, entwickelte sie sich allerdings eher zu einem Monster, das sich über die Nachbarn hermachte, welche unglücklicherweise einige sehr vielversprechende Sämlinge von mir waren, deshalb hat sie sich etwas unbeliebt gemacht.
Im ersten Moment dachte ich, sie könne Daisy Hill sein, aber diese hier ist sehr viel heller und kleiner im laub, ganz Moschata oder Multiflora.
Jedenfalls sehr frosthart, wüchsig.

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Rockin´ Pink

Rambler



Ein Ramblersämling, der sich unverschämter – oder glücklicherweise IN einem anderen Rambler agesiedelt hat.
Dumm z.B. für die sortenreine Vermehrung von Ramblern, wenn sowas passiert, denn man kann das erst merken, wenn die Sämlinge blühen und anders blühen als der ursprüngliche Rambler.
Glücklicherweise aber zum Beispiel für diesen Rambler: der hat so „fette“ riesige Blütentrauben und solche eine Fernwirkung – um diesen Sämling wärs wirklich schade gewesen. Mal sehen, wie er sich bei den Wintern weiterhin schlägt.
2016: er macht sich gut! Scheint gut winterhart zu sein.

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Rosa Hesse

Rosa Hesse

Alba, Fundrose


Fundrose aus einem Garten in der Nähe von Göttingen.
Sie steht momentan bei den Celestes. Und ist gerade jetzt im Februar 2011 für mich ein Ärgernis:sie stand zunächst bei Félicité Parmentier, aber dort gehörte sie nicht hin. Ich dachte:achso, in Wahrheit ist sie… tja, und alles war klar. Zumindest als sie blühte. Da wußte ich es noch und konnte mir einfach nicht denken, daß ich es vergessen würde. Also: Maidens Blush oder Celeste? Das war die Frage, als sie gestern umgepflanzt wurde.
Und hat mir die Erkenntnis geliefert, daß beide zu meinem großen Erstaunen im Winter nicht sicher zu unterscheiden sind!

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Rothenburg

Rosa francofurtana, Fundrose



Von Stefan Radinger bekommen.
Steht im inoffiziellen Vergleich mit den anderen Francofurtanas. Leider ist der Platz dort begrenzt und es stehen im Park schon mehr Francofurtanas verteilt im Park.
Diese ist eine besonders schöne!