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Schöne aus Angeln

Schöne aus Angeln

Alba, Fundrose


Rosa Alba Vix Spinosa

Diese Rose ist eine spannende Entdeckung!

Die „Schöne aus Angeln“ geisterte längere Zeit bei Rosenbegeisterten, meist aus Schleswig-Holstein, herum, sowohl in den Gärten wie auch in den Gesprächen und Köpfen. Auch ich hatte schon von ihr gehört, lange bevor ich dann von Annette Riech ein wurzelechtes Exemplar bekam.
Die „Schöne aus Angeln“ wurde damals immer bezeichnet als ein „Kind der Liebe“, das regional in Angeln entstanden sein sollte.
Das Kind tat sich zunächst schwer hier in meinem Garten. Es zeigte nur ab und an in den ersten beiden Jahren eine leicht verunstaltete Blüte.
Richtig betrachten konnte ich die „Schöne“ erst im 2. oder 3. Jahr; und das auch aus einem besonderen Anlaß: eine weitere Fundrose, die ihr sehr ähnlich sah, hatte den Weg in meinen Garten gefunden, so daß ich zunächst dachte, ich hätte beide verwechselt.
Aber dem war nicht so! Denn diese zweite Rose, die ich, noch blütenlos, Hexe vom Höllental genannt hatte als Arbeitsname und die aus Nordhessen stammte, blieb nicht allein: auch aus dem MSG-Forum bekam ich über Umwege eine Fundrose von einer Forumsbekannten, die sie von ihrer Großmutter in Deutschlands mittlerem Westen hatte: „Rosa Lydia Hellfeier“.
Aber noch eine vierte Vertreterin stellte sich ein. Oder eigentlich kam sie mit ihrer Geberin, auch aus Westfalen, Crocosmia, zu Besuch in meinen Garten: „Crocosmias Großmutter“.

Von einem Kind der Liebe aus Angeln konnte nun nicht mehr die Rede sein. Und noch etwas hatte sich für mich getan: mit der Beschäftigung mit Alba-Rosen hatte sich die Überzeugung ergeben, daß es sich bei ihr um eine nicht mehr bekannte Alba-Rose handelte.
Als ich dann mal wieder in dem Buch „Rosen-Sammlung zu Wilhelmshöhe – Nach der Natur gemalt von Salomon Pinhas […] 1815″ blätterte, sprang sie plötzlich auf Tafel 62 daraus hervor: Rosa Vix Spinosa, im Kommentar heißt es dazu:
“ In den Katalogen Wilhelmshöhe ist diese Rose „mit wenig Stacheln“ aufgeführt, auch Schelhase verkauft 1808 und 1825 eine Rose unter diesem Namen.
Bei Nickels steht eine R. alba „Camellia“ alias „Alba Vix Spinosa“ mit der Blütenfarbe milchweiß, leicht gefüllt, gelbgrüne, beinah stachellose Zweige. Nach dem Bild kann es eine kaum bestachelte Alba-Rose sein.“

Leider ließ sich bisher nichts weiter zu Rosa Vix Spinosa herausfinden.
Deshalb behaupte ich hier mit Nachdruck: es handelt sich bei meinen vier wahrscheinlich identischen Fundrosen* um Rosa Alba Vix Spinosa.
Und wenn Sie anderer Ansicht sind, würde ich mich freuen, belegte Argumente dagegen zu hören ;-). Belege, die diese Theorie unterstützen, sind natürlich genauso willkommen!
Besitzerinnen dieser Rose, allen voran Frau Brumme, der ich als erste meine Theorie vortrug, kam diese etwas schiefe Rosengestalt sehr bekannt vor. Leider zeigt die Abbildung nicht das eine Merkmal, an denen man diese Rose ziemlich sicher erkannt hätte: den Blütenkelch.
Übrigens: Kassel liegt in der Mitte Deutschlands, auch Schelhase war hier beheimatet und 2 der 4 Fundorte liegen in der Nähe, das Höllental sogar vor den Toren der Stadt Kassel.

* „wahrscheinlich“ deshalb, weil ich zumindest bei der Lydia Hellfeier abweichende Blätter gesehen habe. Aber sie stand im Topf an ganz anderer Stelle. Auch hier wird der direkte Vergleich, wenn sie unter gleichen Bedingungen nebeneinander stehen, interessant!

Literatur:
Intus pallida alias Alba vix spinosa. Prächtig guten Geruch. Blkre. Weiss, in der Mitte schön rosafleischfarben, 1 2/3 Z. br. Gefüllt, gewölbt gebaut.
Dorne, nur selten an den alten Zweigen; an den Blattstielen finden sich einige kleine krumme Stacheln. Aus: Kultur, Benennung und Beschreibung der Rosen. Herausgegeben von C. Nickels. Pressburg 1836

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Stöber Beberstedt

Alba, Fundrose


Eine Fundrose aus dem thüringischen Eichsfeld. Sie entdeckte ich mal wieder beim Beratungsbesuch in einem alten Haus.
Sie kann in schönen sonnigen Jahren so wunderschön sein, daß ich einfach nur dastehen und sie anschauen und ihren Duft riechen möchte.
Auch beim Fotografieren konnte ich mich meist nicht zurückhalten…
Sie steht im Alba-Garten wurzelecht in der Gruppe „Maidens Blush“.

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Shocking Blue

Floribunda, Kordes 1985


Diese Rose ist seit langem mein Favorit: bei den ersten zaghaften Schritten in der Pflanzenbestellung als “Hochstammrose lila” gekauft, erkannte ich sehr schnell, dass es sich hier um die schon lange in anderen Katalogen angeschmachtete Shocking Blue handeln musste!
Ihr Duft ist extrem intensiv, sehr zitronig, manchmal auch weit streuend.
Die ersten beiden Hochstämme machten mir Mut, sie auch als Beetrose zu pflanzen; leider machte ich bei zwei Versuchen hintereinander zweimal Fehler: einmal meinte ich es gut mit Kompost direkt an den Wurzeln – im nächsten Frühjahr waren die Wurzeln bis in die letzte Spitze schwarz. Das andere Mal vertraute ich zu sehr ihrer Winterfestigkeit: sie erfror. Auch die Hochstämme waren keine gute Qualität, die Unterlagen wurden schlechter, sie ging ein. Bei einer guten Rosenschule wurde trotzdem vor einigen Jahren noch ein letzter Versuch gemacht, und welcher Erfolg bahnte sich an: ein Hochstamm an der Haustür, geschützt im Winter, schön heiß an der Südwand im Sommer und sie wurde im Jahr 2005 zweieinhalb Meter mit Stamm hoch und blühte die ganze Zeit durch – bis Weihnachten ein letzter Strauß unter dem Weihnachtsbaum stand!
2008: was sie jedes Jahr wieder versucht, 2007 leider kam ihr die Woche zuvor eine Woche starken Frostes in die Quere…

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Souvenir de la Malmaison Climbing

Bourbonrose


Béluze 1843

Tja, es gibt Menschen, denen ist sie die schönste Rose. Und es gibt eine Vielzahl von Menschen die sie und ihren Geruch ebenfalls lieben, aber es garnicht leiden mögen, daß sie bei Regen so schnell ihre Blüten verdirbt.
Ich habe sie noch nicht sehr lange und kann nicht wirklich glauben bisher, daß sie keine Teehybride ist. Sie wuchs stakelig-sparrig und war noch viel zu klein, als daß sie vom hinteren Pavillonbeetrand bis zur Nase hin hätte duften können.
Natürlich gebe ich ihr gern in diesem und auch im nächsten Jahr die Chance, zu zeigen, welch eine unverzichtbare Rose sie ist.
2016:
Selbstverständlich ist dieser Rosenbeitrag rorobonn gewidmet, der in der Souvenir de la Malmaison oder Queen of Beauty and Fragrance, wie sie auch heißt, seine große Liebe gefunden hat…
ich muß zugeben, daß ich im Laufe der Jahre die Strauchversion verloren habe und nun hier die sehr viel wüchsigere Kletterversion im Park stehen habe und hier auch mit Bildern beschreibe. Im Herbst wenn keine Regenzeit anliegt, einel der letzten und zwar sehr starken Blüher!

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Speelwark

Moderne Strauchrose, Teehybride



Kordes 1999

Eine solche wüchsige Rose mag ich nicht einfch als Teehybride bezeichnen. Sie ist gesund und blüht gut und reichlich. Farben sind sehr leuchtend, für dezente romantische Gärten ist sie nichts, wenn man aber eine schön duftende Strauchrose in gelblich bzw. hell orange sucht, liegt man mit ihr richtig. Ist ein Liebling der Besucher im Park, besonders beliebt bei älteren Männern ;-).

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Souvenir de Nemours

Bourbon



Hervé 1869
Eine tolle Rose! Stammt aus der Rettungssaktion der Bourbonrosensammlung von Victor Lewis. Ich bin nicht sicher, ob sie die gleiche ist wie die in helpmefindroses abgebildete, diese scheint heller zu sein.
Ich denke sie könnte klettern. Wüchsig und gesund! Sehr empfehlenswert!

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Schloß Seußlitz

Lutea-Hybride



Dechant 1933

Ein Liebling von mir und von vielen Besuchern im Park.
Kann als breite Kletterrose gezogen werden. Ist aber in kleinen Gärten schwierig, denn sie braucht richtig Platz, ist eine der größten Rosen im Park, steht frei, nicht als Kletterer. Und blüht auch gut nach. Duftet sehr schön!
Winterhart!!

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Single Cherry

Pimpinellifolia-Hybride, Unbekannter Herkunft


Fotografiert als kleine wurzelechte Rose von Kruchem, in Sangerhausen war sie mir aufgefallen als weithin leuchtender Strauch, etwa 1,5 m hoch, aber von so schön dezenter Form der Blüten, dass die Farbe gar nicht unangenehm knallte. Blüht als Spinosissima recht früh.
Wie alle Pimpinellifolia-Hybriden hier im Rosengarten wurzelecht schnell ausläufertreibend.

 

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Souvenir de Victor Landeau

Bourbon


Robert/Moreau 1890

Diese Rose ist sehr präsent. Ich merke das immer daran, wieviele Fotos von einer Rose existieren. Hier quillt der Ordner über.
Sie scheint sehr wüchsig und gesund zu sein, auch winterhärter als andere Bourbons rundum.
Die älteren Beschreibungen reden von einem lebhaften Rot dieser Rose, also ist anzunehmen, daß es sich hier mal wieder um eine andere Rose handelt.
Ich meine aber, daß es diesmal nicht die allgegenwärtige Mme Isaac Pereire handelt… sie hat auch die Winter besser weggesteckt.

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Souvenir du Docteur Jamain

Remontantrose



Lacharme 1865

Ich bin erstaunt, daß die Beschreibung dieser hier so bekannten und auffallenden Rose erst 2016 erfolgt.
Es liegt wohl daran, daß die wunderschöne samtige Farbe und Konsistenz der Blüte für meine Fotoapparate nie einzufangen war. Egal, beschrieben werden muß sie jetzt mal!
Ich habe mal auf dem Rosenhang in Karben ein Exemplar gesehen daß bestimmt 2×2 Meter groß war, im Halbschatten stand unter oder nahe großen Bäumen.
Hat mich umgehauen!
Das Vermehrungsmaterial stammt von dort.

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Sterkmanns

Gallica


Vibert 1847
In diese Rose habe ich mich in Sangerhausen verliebt und konnte auch Veredelungsmaterial bekommen. Nur waren meine Unterlagen im Jahr 2006 noch recht knapp und ich kann nur hoffen, daß eine von denen, die auf „das Letzte“ veredelt wurden, noch kommen wird…
2008:
Sie kamen und man merkt ihnen wirklich nicht an, daß sie mal für schwächlich gehalten wurden.
Eine wunderschöne duftende Gallica und mit für eine Gallica sehr großen Blüten. Auch von ihrem Habitus gefällt sie mir jetzt, im Herbst 2008, sehr gut. Standfest und trotzdem elegant, weil leicht überhängend.
Die Blüten blühen rosa auf und hellen dann nach lila-bis hellrosa auf. Die schönen ebenmäßigen Blüten, die dann die etwas ältere Pflanze zieren, biegen ihre Blütenblätter vor dem Verblühen nach hinten zurück.

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Suntan

Miniaturrose


Diese Miniaturrose habe ich zuerst in Sangerhausen gesehn und sofort beschlossen, daß ich sie auch haben müsse.
Sie hat einen reinen Farbverlauf, der mir gut gefällt und sieht auch bei schlechtem Wetter gut aus.
Blüten erneuern sich ständig.

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Simstripe

Kletterrose


Simpson 2009
auch: Brownie oder Chocolate Ripples
Diese Rose habe ich geschenkt bekommen von jemandem aus einem Internet-Garten-Forum.
Ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum sie meinte, sie würde ihr nicht gefallen!
Sie begann kurze Zeit später in dem Topf, in dem sie mir auch noch gebracht worden war (ist das ein Service? Möchte sich vielleicht noch jemand ein Beispiel daran nehmen?? 😉 zu blühen und ich fand sie einfach wunderschön. Ein gedecktes Kakao mit Streifen eines pudrigen champignonlamellenähnlichem Braunrosa.
Dann, im nächsten Jahr, ausgepflanzt im Park wandelte sie sich enorm: orangerot mit schweinchenrosa Streifen.
Naja…. geklettert ist sie natürlich auch noch nicht, die Winter ließen auch sie nicht in größer Höhe in den neuen Frühling gehen.
Bin jedenfalls mal gespannt, ob sie noch einmal die für mich so viel schönere Farbkombi hervorkramt…

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Scholles TH bräunlich-rosa

Teehybride



Scholle o.J.
Für mich eine der schönsten Teehybriden, sowohl in der Farbe als auch in der Form! Sie ist wüchsig und gesund, friert auch nicht so leicht zurück wie fast alle anderen teehybriden.
Und – toller Duft!
Der wirklich einzige Nachteil dieser Rose ist das Fehlen eines schönen Namens, was ihre Verbreitung verhindert!!

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Southampton

Floribunda, Harkness 1971


Eine edle, aber trotzdem leichte Rose mit schönem fruchtigen Duft, die allerdings ein wenig stärker sein könnte im Wachstum. Aber vielleicht leidet sie auch noch unter dem Wurzeldruck einer benachbarten Zwetschge.

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Surpassing Beauty

Remontanthybride


Unbekannt, vor 1980
Eigentlich wohl: Surpassing Beauty of Wolverstone
Steht bei mir wurzelecht seit 2006 und will erst einmal beobachtet werden.
2008: wurzelecht scheint ihr unser Boden nicht wirklich zu gefallen, aber immerhin, sie lebt noch und sie blüht auch.
Mit ein wenig mehr Futter wird sie sich sicher besser machen.
Allerdings zeigt sie keine Tendenz der ihr nachgesagten Kletterfähigkeit. Aber das machen hier außer Ramblern auch keine anderen freistehenden Kletterrosen so wirklich.

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Singing in the Rain

Floribunda


McGredy 1994
Ich liebe diese Rose! Ihre Farbe, okay, manchmal etwas leicht orange angehaucht bei Blühbeginn, bei Regen auch mal mit den eigentlich weißen Rosen eigenen rosa Verfärbungen, aber sonst: apricot mit milchkaffee! Und perfekte Blüten mit starkem, herbsüßfruchtigem Duft!
Leicht empfindlich für Sternrußtau, aber darüber sehe bei einer solchen Farbe gern mal hinweg.
Was nützt mir eine Rose mit schönen Blättern, wenn man sich wünscht, daß endlich die gräßliche Blütenfarbe oder Blütenform ausgeblüht ist….

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Suse

moderne Strauchrose



Schade 2014

Lovely Green, eine (mint)grüne Rose, macht so gut wie nie Hagebutten; als ich also vor Jahren eine sah, habe ich sie neugierig geerntet und ausgesät (bzw. ich habe schon während der Blüte gesehen, daß da etwas kommen könnte…).
Offensichtlich hat sie sich mit einem Rambler aus der Nähe eingelassen, denn unsere hieraus entstandene Suse zeigt deutlich Multiflora-Tendenzen. Viele kleine Blütchen, die ihre grünen äußeren Blätter abspreizen und mit den leicht rosafarbenen Knospen etwa 4 Wochen halten (und sich nicht öffnen) und die öfterblühend ist.
Sie hat wirklich auffallend große Blütentrauben, im ersten Jahr noch nicht, aber in ihrem dritten Blütenjahr schon beeindruckend.
Ob sie wirklich ein großer Rambler werden will, müssen wir abwarten. Bisher ist sie hier eine große Strauchrose, langt aber schon mit einigen Trieben nach oben. Leider müssen wir sie 2014/2015 umsetzen und etwas zurückschneiden wegen einer Beetänderung. Vielleicht läßt es sich ja noch umgehen….

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Schön Ingeborg

Remontantrose



Kiese 1921
Wunderschön finde ich sie. Aber, sie braucht schon ideale Bedingungen um schön zu wachsen und gesund zu sein.
Das kann ich ihr nicht bieten, der Boden im Park ist sehr bescheiden.
Trotzdem habe ich sie schon einmal nachgepflanzt, weil sie einfach so schön und besonders ist ;-).

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Stanwell Perpetual

Pimpinellifolia-Hybride, Lee 1838


Sie sollte eine der ersten blühenden Rosen sein, zudem auch fast ständig ihre Blüten tragen während des Sommers, nur leider leidet sie hier wie alle frühen Rosen unter dem Knospenstecher, so dass sie erst spät zu einem richtigen Blütenflor gelangt. Aber auch ihre vereinzelten Blüten sind sehr schön, sie duftet wunderbar! Ich habe einmal mit einer Freundin eine Rosenschule besucht; sie kaufte sich 4 Container mit Stanwell P.
Es war heiß und die Rosen betörten den Fahrer auf der Rückfahrt derart, dass die gesamte einstündige Strecke mit offenen Fenstern zurückgelegt werden musste!
Vom Wuchs wie auch vom Duft her erkennt man die Damaszenerrosenabstammung.

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Small Maidens Blush Loubert

Small Maidens Blush Loubert

Alba


Auf sie setze ich große Hoffnung – die einzige „Small“ Maidens Blush, die sich nicht gleich auf Anhieb als identisch mit der Duchesse de Montebello herausgestellt hat.
Ich beobachte sie mit Argusaugen -leider hat sie noch nicht die erhoffte Tendenz gezeigt, diesie nach den alten beschreibungen von den „Great“ Maidens Blushes unterscheiden müßte: nämlich kleiner sollte sie sein in Blüte und Wuchs.
Aber vielleicht, so habe ich mir in ihren ersten beiden Jahren in der Sammlung (2009 und 2010) gesagt, hat sie ja nochbesonders viel Kraft aus Frankreich mitgebracht.

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Scholle hohe Floribunda

Floribunda



Ewald Scholle
Ich bekam diese Rose von Ewald Scholle, weil ich ihm erzählt hatte, daß ich die blauen und bläulichen Farbtöne bei Rosen sehr gern mag.

Er bezeichnet ihre Farbe als lilarosa, und das kommt auch hin.

Es gibt eine Schwester, die „Floribunda lilarosa“ (also, ohne „hoch“ 😉 ) die etwas weniger gefüllt und etwas anfälliger für Frost und Pilze und – eben etwas nedriger ist.

Diese hier aber ist eher eine kleine Strauchrose mit austinähnlichen romantischen Blüten. Sie ist vor allem im Herbst auffällig, da legt sie so richtig los!

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Sunny

Bodendecker, Kordes 2001


Eine wirklich recht sonnig anmutende kleine Rose, eine der wenigen gelben Bodendecker, dazu noch mit leichtem Duft. Sie wächst nicht so kräftig wie andere bekannte Bodendecker, also sagen wir: eine kleine Bodendeckerrose. Ich kann sie mir gut als Minirambler im Topf auf Terrassen vorstellen.

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Salzaquelle

Teehybride


Hermann Berger 1977
Von den ca. 20 „morbid-blauen“ Rosen, die ich inzwischen besitze, ist die Salzaquelle eine der schwachwüchsigsten hier. Sie scheint im Winter auch noch empfindlicher zu sein als die anderen. Ich muß aber auch gestehen, daß sie von einem wunderschönen lilafarbenen Geranium phaeum Sämling flankiert, aber auch bedrängt wird.
2014: hat sich recht gut erholt…

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Sultane Favorite

Gallica?, Bengalhybride?



Entspricht weder der historischen Gallica, die müßte dunkelrot sein, noch die Portland, da sie nicht öfterblühend ist.
Aber sie ist eine wunderschöne hohe und wüchsige gesunde Rose, macht einen tollen dichten Strauch, kaum Stacheln.
Die ist wirklich empfehlenswert, duftet auch gut!

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Stunning

Teehybride, Poulsen 2003


Eine weitere der „Blauen Rosen“, die im lila-grauen Beet im Rosengarten steht. Und sie hat mich damit überrascht, daß sie hochgewachsen und relativ kräftig und ständig blühend war! Gemeinsam mit der „Blue Lady“ ist sie hier die beste und verläßlichste der morbiden Teehybriden und Floribunden.

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Snowdon

Rugosa


Eine frühe Austin-Rose.
Zunächst konnte ich es nicht glauben, weil sie so untypisch für eine Austin ist, also nicht eine kleine öfterblühende Strauchrose, in strengen Wintern zurückfrierend wie eine Teehybride (jedenfalls hier bei uns in etlichen Wintern).
Nein, diese Rose ist ein riesiger Strauch, langsam wachsend und erst mit den Jahren reifend zu der absolut winterharten Rose, die fast nie ohne Blüten ist und – perfekt rund und blickdicht ist, obwohl sie nie geschnitten wird.