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Tender Blush

Moderne Strauchrose, einmalblühend, Sievers 1988


2005:
Eine der Blush-Sorten des Schleswig-Holsteinischen Hobbyzüchters.
Dieser Rose kann ich nicht sehr viel Alba-Hinterlassenschaft ansehen, nur die Stacheln haben was von einer Alba.
Sie ist sehr wüchsig und zeigt mir an, dass sie gern klettern würde. Leider ist der Platz an dem sie hier bei uns steht, nicht recht geeignet dafür. Wir werden uns eine Lösung einfallen lassen müssen, denn sie ragt doch sehr in den Weg bzw. hindert beim Rasenmähen.

2012: sie steht seit 5 Jahren im Rosenpark und wird mit jedem Jahr schöner und größer.
Sie ist einer der absoluten Lieblinge der Besucher im Park. Groß, gesund, reich blühend in ungewöhnlicher Farbe.
Eine Alba-Hybride ist sie meiner Ansicht nach nicht, denn sie wurde wohl gezüchtet mit der Gallica-hybride Duchesse de Montebello.
Sie hat die hängenden „Gallica-Schlappohren“ im Austrieb und vor allem hat sie den typischen Gallicaduft der Blätter.
Auch ihre Hagebutten sind ganz Gallica.

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Troubadour

Einmalblühende Strauchrose


Diese Rose ist eine der schönen, frostharten Züchtungen von Pirjo Rautio aus Finnland.
Sie ordnet sie den Gallicas zu, aber ich meine, man könnte auch den Einfluß von Rugosa und evtl. Majalis erkennen. Oder wenn Gallica, dann vielleicht Gallica Splendens.
Diese Rose hat eine sehr schöne, ausgeprägte Herbstfärbung, was auch eine zweite Blüte ersetzen kann!

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Turnvater Jahn

Remontanthybride


(Müller – Almrich 1927)

Hellrosafarbene Remontantrosen? Das wurde hier bei mir nie wirklich was.
Und gleich die erste Blüte bestätigte meine Vorurteile: die Knospen wurden Mumien bevor sie überhaupt aufgehen konnten.
Doch dann begann sie plötzlich richtig kräftig zu wachsen und produzierte 2 Jahre lang eine wunderschöne, große aber nicht unelegante Blüten mit sehr gutem Duft. das Laub war völlig gesund.
Ab und an zogen riesige Blüten noch kleine Triebe auch auf den Boden.
Aber ich bin gespannt, was sie 2014 abliefert, ich erwarte große Dinge von ihr 😉 – naja, oder ihm….

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Töpfnerrose

Fundrose


Diese Fundrose von Marita Protte macht mir wirklich Kopfzerbrechen – einmal sieht sie aus wie Pink Leda, dann blüht sie fast weiß, mit grüner Mitte, dann stark gefüllt centifolienrosa.
Jedenfalls sehr wüchsig und ausläuferfreudig und blühwillig. Blüten sind relativ groß.

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Tuula

Rugosa



Pirjo Rautio 2001

Steht seit einigen Jahren im Park. Ist etwas regenanfällig in den Blüten, aber so reichblühend und durchgehend blühend dabei, daß das in einem normalen Jahr gut zu verschmerzen ist.
Ansonsten ist sie schön dicht belaubt und sehr gesund, wunderschön mittelgrün.

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Thérèse Bugnet

Rugosahybride, Bugnet 1950


Therese Bugnet ist eine öfterblühende verläßliche Rose. Außerdem ist sie gesund, obwohl sie durch den frühen Blühbeginn hier Last hat mir dem Knospenstecher. Aber da eht es ihr nur wie allen frühen Rosenblühern hier.
Sie fällt im Winter durch ihre dunklen Triebe auf.
Die oberen Zweige sind völlig stachellos, was das Beriechen und Besehen der Blüten erleichtert, im unteren Bereich fällt sie dagegen eher unter die Stachelmonster.

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Taunusblümchen

Rambler, Multiflora


Weigand 1902

Eigentlich ein unscheinbares Ding, dachte ich. Weder die Bilder noch die Beschreibungen rissen mich (oder auch andere) vom Hocker. Und kaufen wollte sie eigentlich auch niemand. Am Anfang des Jahres topften wir deshalb fast die gesamte Menge der im Jahr zuvor gezogenen Pflanzen.
Nun hatte sie aber 2008 schon ein paar Jahre im Rosengarten gestanden und umgarnte einen Pfosten in der Nähe der zu verkaufenden Containerrosen.
Sobald sie zu blühen begann, hüllte sie dann plötzlich diesen ganzen Bereich in den typischen Veilchenblau-Lindenblütenduft, den ich persönlich so sehr liebe.
Ich war hingerissen! Und das von einer rosafarbenen Rose! Manchmal kann man sich nicht einmal mehr auf sich selbst und seine Vorurteile verlassen.
Aber – schon nach kurzer Zeit waren alle Container des Taunusblümchens verkauft ;-).

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The Nightwatch

Moderne Strauchrose


Williams 2002

Steht seit 2012 Herbst im Park.
Ich bin mal gespannt, wie sich die ganzen modernen, heißt, öfterblühenden, „Streifenhörnchen“ entwickeln, die sich in den letzten Jahren hier im Park eingefunden haben. Einige haben sich nach den Wintern schon wieder verabschiedet, andere fanden einen tragischen Wühlmaustod.
Ich hoffe, daß eine übrigbleiben wird, die winterhart ist, schöne Färbungen zeigt und gut wächst.
Mit der Zeichnung und den Farben liegt „The Nightwatch“ jedenfalls schon ziemlich am Anfang meiner Liebhaberliste!

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Tricolore de Flandre

Gallica


Ein Ausläufer von einem Internet-Garten-Forums-Mitglied.
Deshalb ganz besonders interessant, weil sie einen Rücksport zeigt! Was in der Literatur auch schon beschrieben ist.
Irgendwie kommt mir diese rückgesportete Blüte auch bekannt vor.
Er ist 2012 veredelt und ich hoffe stark, daß er angegangen ist. Er ist immerhin schon 2 Jahre stabil gewesen.
Ich erhoffe mir Aufschluß darüber, vielleicht herauszufinden, von welcher Rose Tricolor de Flandre vielleicht ein Sport ist.
Steht natürlich im Park im Bereich „gestreifte Alte Rosen“.
Nachtrag: gerade, als ich diese Beschreibung eingestellt hatte auf diese Internetseite und kontrollierte, ob auch brav alle Bilder erscheinen oder ob ich einen Fehler gemacht habe, fiel mir auf der Übersichtsseite eine Blüte direkt neben dem Bild dieser Rose auf: Tricolore! Sieht verdammt (Entschuldigung…) ähnlich aus und Tricolore ist auch 30 Jahre älter als Tricolore de Flandre (obwohl – auch da gibt es zwei Züchter und variierende Beschreibungen, eine paßt sehr auf diese Tricolore-Rose 😉 – da müssen wohl die Fachleute noch einmal ran ) aber egal, jedenfalls werde ich beobachten, ob der Sport, so er denn weiterhin existiert, identisch ist mit „meiner“ Tricolore.

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The Shell Rose

Fundrose, Bengalhybride



Stammt von Campanella und hat mich sofort in den Bann geschlagen.
Auffallend anders. Im Austrieb sozusagen die erste Blüte, in auffallendem rot.
Dann zur Blüte die schöne dunkle Farbe. Ist sicherlich triploid, für die die es interessiert ;-).
Wird nicht zu riesig, also auch etwas für kleinere Gärten.

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Tricolore de Flandre (Schütt)

Gallica


Sie ist ein Auslöser für die Anlage der Vergleichsbeete „gestreifte Alte Rosen“.
Ich kaufte bei Schütt zwei verschiedene gestreifte Gallicas (die andere war Panachée a fleurs doubles) und pflanzte sie nebeneinander – und war furchtbar enttäuscht, daß sie sich dann als identisch herausgestellt haben.
Sie steht natürlich heute im Vergleichsquartier im Park.

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Teuteberg Göttingen

Fundrose, Moosrose



Eine sehr schöne Moosrose; es ist nicht die Centifolia muscosa, denn die wächst hier bei uns sehr sparrig, auch ist sie hier moosiger, die Blüten sind edler.
Macht also einen ganz schönen Strauch und ist wüchsig.
Am schönsten ist sie, finde ich, wenn sie bläulich abblüht.
Und ihr Duft ist natürlich wundervoll!

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Tricolore (Sgh)


Diese Rose stammt aus Sangerhausen.
Ich hatte aufgrund der Beschreibungen bei hmf und des Namens etwas Gestreiftes erwartet und sie in den Vergleich „gestreifte Alte Rosen“ gesetzt. Wo ich sie dann nach 2 Jahren wieder weggesetzt habe und meinte, sie müsse falsch sein.
Meiner Ansicht nach gibt es aber 2 verschiedene Rosen diesen Namens und mit einer der Beschreibungen paßt es schon. Mit dem Namen konnte ich mich dann einverstanden erklären, als diese Rose größer wurde: Diese Blüten starten fast violettrot, werden dann lilarosa und später hellrosa-weißlich. Drei Farben also an einem Strauch, das kenne ich von keiner anderen Rose so intensiv.
Und ich verstehe auch nicht, warum diese schöne Rose nicht weiter verbreitet ist!

Inzwischen bereue ich es, sie aus dem Vergleich genommen zu haben: ich würde gern sehen, ob sie die Muttersorte ist, die einen Sport namens Tricolore de Flandre hervorgebracht haben könnte…

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Tonka

öfterblühender Rambler



Unmuth 2013
Bei den öfterblühenden Ramblern nicht so oft anzutreffen dieses zarte Rosa mit den auffallenden gelben – bienenfreundlichen – Staubgefäßen.
Ist neu im Park 2014 und wartet noch auf den richtigen Platz, macht sich in den Containern aber sehr schön!

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Teplitz x Safrano


Diese Rose bekam ich unter dieser Bezeichnung als ich meinen Park anlegte. Ein Rosenfreund sagte mir, daß er so viele Containerrosen stehen habe, die er nicht mehr verwenden wolle oder könne – die wollte er gern lossein.
Und ich wollte möglichst günstig schon mal ein paar Rosen für den Park haben, die keine Albas waren ;-).
Unter diesen war eben diese Rose mit der Bezeichnung „Teplitz x Safrano“, über die ich nichts im Netz finden konnte.
Sie war wurzelecht und machte sich sehr gut. Dann kamen die Wühlmäuse und die Winter und ich mußte sie umpflanzen, damals sehr spärliche Reste.
Sie hat sich trotzdem wieder gut erholt. Da ich damals auch Rosen unter dem Namen „Teplitz Lischewsky“ etc. dabei hatte, welche aus alten Sangerhäuser Beständen stammen sollte, dachte ich auch, sie käme aus dieser Quelle.
Da ich also leider die Herkunft nicht wußte und die Vermarktung unter einem solchen „Namen“ meist schier unmöglich ist, wurde sie nicht vermehrt.
Sie macht sehr viele Hagebutten und so habe sie dann wenigstens als Mutter einiger Sämlinge genutzt. Etliche sind schon verworfen, einige warten jetzt in 2014 auf ihre erste Bewährungsprobe.
Ende 2013 nun stieß ich in einem Forum auf die Info, daß es von Jürgen Weihrauch eine Rose „Gruß an Teplitz x Safrano“ gäbe.
Es sieht nun so aus, als sei es die inzwischen benannte Rose „Sally Miller“.
Noch ist mir das etwas unsicher, deshalb hier die Eintrag noch unter ihrem „alten“ Namen….

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The Wallflower



Paul 1901
2016:
Diese Rose hat mich 2012, nachdem alle Kletterrosen und Rambler heruntergefroren waren und alle Rosengärten ohne Höhe waren, in Sangerhausen sehr beeindruckt. Ich habe mir Reiser besorgt und vermehrt.
Aber wie es so ist, die nächsten Winter waren mild, alle Kletterrosen haben sich vorbildlich verhalten und nun haben wir im Bereich Pink und Rosa keinen Pflanzplatz für sie; sie wartet seitdem im Container brav auf ihre Pflanzung und sie ist sehr beeindruckend dort: sehr große Blüten für einen rambler und manchmal sehr edelrosig anmutende Blüten.Muß in diesem herbst unbedingt gepflanzt werden, die wird ein Hingucker ;-).

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Terracotta

Teehybride


Meilland 1997
Das erste Exemplar war wüchsig und gesund, erfror aber in einem unserer harten Winter.
Das zweite Exemplar wurde von den Begleiststauden bedrängt und mochte den Platz wohl auch so nicht sehr gern und kränkelte und pilzte. Die Reste haben wir im Herbst 2013 ins Bollywoodbeet verpflanzt. Mal sehen, was sie dort so treibt.
Ansonsten treibt sie es bunt! Sie kann ab und zu mal knallorange, aber auch mal dunkelrot. Meist ist sie aber – hm, Terracotta in dieser Farbe habe ich noch nie gesehen… – naja, sagen wir ein mit Zimt und Weinrot gemixtes Terracotta…

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Tante Benz

Fundrose, Alba



Eine wunderschöne Alba-Rose, gehört in jedem Fall wegen der ledrigen Blätter in den Umkreis der Incarnatas, aber ob sie mit den anderen identisch ist, kann ich 2016 noch nicht ganz sicher sagen.

Derzeit scheinen Füllung und Stacheln bzw. Borsten am Kelch von den anderen leicht abzuweichen, aber sie steht auch etwas entfernt auf anderem Boden, denn sie kam zuletzt und in den Incarnata-Beeten war kein Platz mehr…

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Tarde Gris

Teehybride, Dot 1966


Diese Rose ist zum Auswachsen!
Überall wird behauptet, sie sei eine der oder DIE Rose aus dem „morbiden“ Spektrum, eine der „blauen“ Rosen, die am besten wächst und am gesündesten ist.
Aber es ist nicht so hier: ich kaufte sie dreimal in den letzten 13 Jahren und die beiden ersten verstarben nach spätestens 1-2 Jahren. Die dritte nun habe ich hinten im neuen Rosengarten in das flieder-graue Beet gesetzt. Eigentlich sollte sie dort ganz frei stehen, ordentlich gefüttert und gedüngt, damit sie endlich mal zeigen kann, was in ihr steckt.
Wer nur hat dort schon wieder alles voller Stauden gepflanzt, so daß sie im ersten Herbst schon wieder nackt an Blättern aber voller sie bedrängender Stauden dastand?? Mit dieser Person sollte ich mal ein ernstes Wort reden! Selbstgespräche sind sowieso meist die besten Unterhaltungen ;-).

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Twist

Kletterrose


Eine Kletterrose, die mit ihren Blüten oft an Rosa Mundi/Gallica versicolor erinnert. Mir ein klein wenig zu „pinkrot“, um ein richtiger Liebling zu werden. Aber ansosnten hat sie schon die Voraussetzungen dafür: bisher soweit frosthart, daß sie wirklich eine Kletterrose werden kann! Das ist sehr selten hier bei uns im Rosenpark Reinhausen.
Ich hatte sie irrtümlich 2 x gepflanzt, an einem Standort, an dem sie etwas bedrängt wurde von großen staudigen Nachbarn und wo nicht viel Luftbewegung herrschte, war sie recht sternrußtauanfällig. Am anderen Platz, wor sie dann weiterhin stehenbleiben durfte, steht sie frei und an windexponierten Stelle und macht sich sehr gut und ist nahezu pilzfrei.